Dienstag, 18. Dezember 2007
...aber muss das so sein?
Samstag, 15. Dezember 2007
Genau, Truffaut.
Es ist wirklich der schönste Film der Welt. Also, vielleicht. Hab ja noch nicht alle gesehen. Aber wenn Truffaut behauptet, Murnaus „Sunrise“ (1927) sei es, dann zuckt’s grad automatisch im Halswirbel und provoziert euphorisches Kopfnicken und anbei Augenklimpern. Ganz selig klapper’ ich nämlich grad aus dem Kino, wo es heute Abend den Stummfilm „Sonnenaufgang – Lied von zwei Menschen“ (deutscher Titel) mit live-Vertonung gab: gelassen strickten Trompete, Schlagzeug, Xylophon, Gitarre und Kontrabass neben der Leinwand einen kleinen weichen Klangteppich, auf dem sich dann äußerst attraktiv der Gesang räkelte. (Eddie Vedders kleiner intellektueller Bruder?) Na jedenfalls hüpft das Herz. Und keine Sekunde zuviel.
Dienstag, 11. Dezember 2007
...die schönste psychologin?
ist missverständnis!
Zé do Rock kommt morgen nach Nantes und gibt eine Sprach- und Literaturshow. Hier ein Auszug aus seinem echt beknackten Wörterbuch:
dilemma = andere schreibweise für kleine schafe
erdkunde = landkäufer
fassade = nie wieder saufen
feldherr = mann auf der wiese
geistesabwesenheit = gespenstermangel
golfstrom = deutsche autobahn
insekt = modischer schaumwein
pomade = arschwurm
grüner star = Joschka Fischer
katastrophe = reim nach dem saufen
stereotyp = kerl der auf beiden seiten hört
taifun = spass in Bangkok
ungar = roh
willkommen = kommt aber nicht
Zé do Rock kommt morgen nach Nantes und gibt eine Sprach- und Literaturshow. Hier ein Auszug aus seinem echt beknackten Wörterbuch:
dilemma = andere schreibweise für kleine schafe
erdkunde = landkäufer
fassade = nie wieder saufen
feldherr = mann auf der wiese
geistesabwesenheit = gespenstermangel
golfstrom = deutsche autobahn
insekt = modischer schaumwein
pomade = arschwurm
grüner star = Joschka Fischer
katastrophe = reim nach dem saufen
stereotyp = kerl der auf beiden seiten hört
taifun = spass in Bangkok
ungar = roh
willkommen = kommt aber nicht
Sonntag, 9. Dezember 2007
Synapsenkonfetti am 2. Advent.
Also. Hier in Nantes muss frau sich ja irgendwie klar machen, dass Adventszeit ist, gerät ja leicht aus dem Blickfeld ohne Adventskalender, ohne Glühwein (Glühwein mit Anis-Geschmack ist kein Glühwein) und ohne Muttis Weihnachtsdekoparade im Fenster. Also ... was machen?
Was machen! Im weltweiten Netz ... es ist ja unglaublich. Unter anderem bin auf dieses hier gestoßen. Wenn man sich die Ohren zu hält und die dicke Ente mit sechziger-Jahre Frisur wegdenkt (bisschen Geduld!), geht’s.
Was machen! Im weltweiten Netz ... es ist ja unglaublich. Unter anderem bin auf dieses hier gestoßen. Wenn man sich die Ohren zu hält und die dicke Ente mit sechziger-Jahre Frisur wegdenkt (bisschen Geduld!), geht’s.
Donnerstag, 6. Dezember 2007
Mrs Ratcliffe’s Revolution
Nee, nee, die Leslee Udwin. Da verkündet sie heiter, das britische Kino sei tot. Und das auch noch feierlich zum Eröffnungsfilm des britischen Filmfestivals. Die Briten, ey. Sehr gewaltig ist sie, die auch Fish&Chips gemacht hat und noch einen weiteren Film machen wird, denn ist Schluss. Ihr aktueller ist jedenfalls sehr schön anzuschauen: spritzig, witzig und um die Ecke schielt die DDR und zwar so unaufdringlich und leicht, wie wir es schon lange auf Leinwänden vermisst haben. (Also ich zum Beispiel.) Unschlagbar: Katharina Thalbach. Wie erfrischend bei diesem fiesen Regenpiesel!
Mittwoch, 5. Dezember 2007
Nicht vergessen:
Buch schreiben über Mimik und Gestik von Studenten, die sich während der Prüfung beim Abschreiben ertappt fühlen und das dann mit allen Mitteln zu vertuschen versuchen (angestrengtes Nachdenktheater.)
(empirisch wär irgendwie gut.)
(empirisch wär irgendwie gut.)
Samstag, 1. Dezember 2007
Ohropax, Metallica, Durchzug.
Donnerstag, 29. November 2007
And wider goes it.
Ein neues Projekt! Juchu! Denn Nantes besitzt noch ein weiteres Superkino, den Cinématographe nämlich. Ein echt schönes Kino mit grandiosen Steinwänden und den bequemsten roten Sesseln der Welt und Kaffeeausschank bei Filmrollenwechsel. Und exquisiter Programmation natürlich. In der nächsten Woche startet dort in Zusammenarbeit mit dem Centre d’Histoire de Travail ein dreiteiliger Zyklus zur Geschichte der Arbeiterbewegung in Deutschland. Die Dokumentarfilme Der Hamburger Aufstand 1923, Wir Wunderkinder und Neue Wut werden gezeigt, wobei wir letzteren übersetzen und untertiteln werden. Yeah!
Es ist ein Film von Martin Keßler, der die Montagsdemonstrationen gegen Hartz IV 2004/2005 dokumentarisch begleitet. Der Keßler ist bestimmt auch deswegen interessant, weil Ihr vielleicht alle in seinem neuen Film zu sehen seid: Das war der Gipfel (2007).
Na denn, Augen auf!
Es ist ein Film von Martin Keßler, der die Montagsdemonstrationen gegen Hartz IV 2004/2005 dokumentarisch begleitet. Der Keßler ist bestimmt auch deswegen interessant, weil Ihr vielleicht alle in seinem neuen Film zu sehen seid: Das war der Gipfel (2007).
Na denn, Augen auf!
Montag, 26. November 2007
... aber das Danach.
Dienstag, 20. November 2007
Mittwoch, 14. November 2007
Siebte und Schluss.
Geschafft! Fertig. Aus. Vorbei. Finito. Und nu? Was fängt mensch an mit Freizeit? Vielleicht erstmal Schadensbegrenzung in den eigenen 4, nee 11 Wänden betreiben. Der Küchenschrank ist nämlich vor Tagen schon auseinandergefallen und ich kann meine Eingangstür nicht mehr zuschließen. Un-an-ge-nehm. Ha! das mach ich jetz! Das nehm ich in Angriff! Und Fahrrad aufpumpen, yeah! Wäsche waschen! Na denn bis demnext.
Hier nochmal eine Retro vom Festival,
Das Beste vom Feste sozusagen.







Hier nochmal eine Retro vom Festival,
Das Beste vom Feste sozusagen.






Dienstag, 13. November 2007
Die kreplige Sechste.
Die Studis streiken immer noch, weswegen ich morgen den ganzen Tag unsere Abschlusspräsentation basteln darf.
Montag, 12. November 2007
Sechste auf Kippe.
Es wär ja auch kein richtiges Festival, wenn nicht wenigstens eine Sache gründlich schief gehen würde. Eine Filmkopie wurde ohne Untertitel geliefert und die Hälfte der Zuschauer verließ bei der ersten Vorstellung aufgrund akuter Verständnislosigkeit den Saal. Bleiben uns jetzt fünf Stunden, die Untertitel aufzutreiben und punkt 18 Uhr 20 auf die Leinwand zu schmeißen für die zweite Vorstellung dieses Films. Wenn es nur nich das Steckenpferd des Gasts wär, der unser Festival danach evaluiert!
Ja dann!
Sonntag, 11. November 2007
Die Vierte... alles flimmert.
Heute habe ich beinahe den ganzen Tag im Kino verbracht. Und das mach ich morgen garantiert nich wieder. (...sag ich jetz.)
Nur eins: gönnt Euch "Schwarze Schafe", wenn Ihr mal auf den stoßt. 2006 von Oliver Rihs. RASANT! Kontraste, Schnitte, Story. Toll! Jeder mit Herz für Randgruppen hat hier seinen Spaß. Meine Lieblinge sind die Satanisten im Film. Na und der Irre, der seine Hand ins Krankenhaus fährt. Na und Milans "Schaaaaaloddde!" quer über den Kanal. Der Trunkenbold, ey. Ansonsten auch große Begeisterung für "Next Generation 2007", ein Querschnitt der besten Kurzfilme deutscher Filmhochschulen. Der Wecker für morgen ist jedenfalls schon gestellt.
Nur eins: gönnt Euch "Schwarze Schafe", wenn Ihr mal auf den stoßt. 2006 von Oliver Rihs. RASANT! Kontraste, Schnitte, Story. Toll! Jeder mit Herz für Randgruppen hat hier seinen Spaß. Meine Lieblinge sind die Satanisten im Film. Na und der Irre, der seine Hand ins Krankenhaus fährt. Na und Milans "Schaaaaaloddde!" quer über den Kanal. Der Trunkenbold, ey. Ansonsten auch große Begeisterung für "Next Generation 2007", ein Querschnitt der besten Kurzfilme deutscher Filmhochschulen. Der Wecker für morgen ist jedenfalls schon gestellt.
Samstag, 10. November 2007
Die Dritte.
Vons Radio direkt auf unsere Showbühne! (...war Rudi Carell jetzt eigentlich tot oder nicht?)
Na jedenfalls.
Einer, der Nick Cave persönlich kennt und mit den Einstürzenden Neubauten abgehangen hat und dann auch noch eine Liebeserklärung an Berlin in schwarz-weiß und auch noch mit Musike obendrauf in BetaSP packt... der lockt natürlich Leute an.
Danke Uli! Tolles Interview, tolle Diskussion, tolle Sauferei après und sogar in L.U. sind wir noch spaziert. Danke vor allem auch für diese essentielle wie profunde Lebensweisheit (O-Ton): "Wenn ich einer Frau beispielsweise eine Liebeserklärung mache, dann sag ich ihr auch nich, wie sie aus dem Mund riecht." Ham das alle Männers mitgekricht.
Freitag, 9. November 2007
Mit Uli im Radio.
Haha! Ein Kommen und Gehen der ganz Großen hier in Nantes. Wieso sind die denn alle so irre sympathisch?
Hört Euch das ganz taufrische hier klickbare Interview mit Uli an, der über Samen, Die Neubauten, Nick Cave und natürlich seinen Film BerlinSong spricht. (Ich bin übrigens die, die ihn ständig siezen will und hie und da ins Mikro schnottert.) Keine Angst, das Interview ist auf deutsch und ich heiß nicht Anke. Aufgenommen übrigens bei Euradio Nantes.
Jetzt noch einen Kaffee und ab. AUFREGEND!
Hört Euch das ganz taufrische hier klickbare Interview mit Uli an, der über Samen, Die Neubauten, Nick Cave und natürlich seinen Film BerlinSong spricht. (Ich bin übrigens die, die ihn ständig siezen will und hie und da ins Mikro schnottert.) Keine Angst, das Interview ist auf deutsch und ich heiß nicht Anke. Aufgenommen übrigens bei Euradio Nantes.
Jetzt noch einen Kaffee und ab. AUFREGEND!
Klappe die Zweite.
Wie passt denn bitteschön so viel Wunderbarität in einen einzigen Mann? Der Milan. Kam, war, erhellte das kleine Nantes und mein Gemüt.
(Und nich nur meins eigentlich...) Umgarnt vom Fanclub gings während der Filmvorführung rüber in die Cigale, "die beste Brasserie Frankreichs", wie es immer so schön in den Reiseführern heißt. (Eine Seite weiter wird dann meist André Breton zitiert, der meinte, Surrealität könntste nur in Paris leben, na und höchstens noch in Nantes.)
Oh man, der Milan! Die Cigale gibt sich als exquisitester Schuppen Nantes, da machen die dir auch live Tartar am Tisch, schön eklig rohes Fleisch und rohes Ei und alle klatschen verzückt in die Hände. Uns servierten die Hochglanzkellnerinnen aber Austern (eieiei, ganz komisch, das) und Fischfilet und schön crème brûlée, die wir im Amélie Poulain-Wettstreit mit den viel zu großen Löffeln bekloppten. Yeah!
Der Milan! Ganz greifbar und offen und lustig. Selten gab es einen steileren Hahn im Korb. Für alle hatte er ein Ohr und interessierte sich. Umwerfend! Seufz... Zurück ins Kino zur Diskussion und danach ab einen picheln. Schön geschüttelt hat er sich bei dem französischen Bier und ganz schnell Heiniken bestellt. Was Besseres an Bier wird hier leider nicht geboten. Das war schon immer so. Wie ich mich freu, endlich Schwarze Schafe und vor allem LENZ auf der großen Leinwand zu sehen. Achja. Festival fetzt.
Donnerstag, 8. November 2007
Warum ich heute frei hab.
Heute morgen kam die offizielle mail vom Chef: die Uni ist verammelt, Kurse dürfen aus Sicherheitsgründen nicht "wild" gegeben werden, die letzte Streikaktion kostete sie 130.000 Euro, verständlich, dass sie innen ihre Lehrsäle abschließt. Neu ist (hallo M. Sarkozy!), dass sofort die Staatsgewalt eingreift, gestern abend wurden Streikende durch das CRS verhaftet. Und warum das Ganze?
Die Studenten mobilisieren sich gegen das LRU, la loi relative aux libertés et responsabilités des universités. Dagegen, dass sich die Wirtschaft in die Bildung mogelt und so nur noch ausgebildet wird, wer gebraucht wird, wer rentabel ist. Dagegen, dass die Besten sofort rausgepickt und auf Leistung dressiert werden, dass Selektion direkt an der teilprivatisierten Eingangstür passiert. Dagegen, dass ein allmächiger Universitätspräsident sich sein Personal selbst auswählt und alles tut, um sich gegen seine Konkurrenten (die allmächtigen Präsidenten der anderen Universitäten) zu behaupten.
Die Folgen sind abzusehen: höhere Einschreibungsgebühren, Ungleichheit unter den Unis, unrentable Studiengänge fallen hinten weg. Die Uni als öffentlicher, jedem frei zugänglicher Ort verschwindet.
Jemand hat ausgerechnet, dass es nun durchaus bis Ende November Streiks geben könnte. Können ja dann alle zu unserem Kinofestival kommen!
Klappe die Erste.
Freitag, 2. November 2007
oder:
...man macht mal Pause. Einen Herbstspaziergang am Fluss zum Beispiel. Da tun einem zwar erst die Augen weh von, so dominant ist das dritte D, aber dann wirds sehr schön. Ist auch allerhand los. Auf der Parkbank sitzen Peter Hacks und Monika Herz und studieren ein Triangelsolo für "Der Herbst steht auf der Leiter" ein, Jean-Saul Partre schnorrt wie immer Edle Tropfen (hat Monika immer bei) und zerbelt auch heute einen bedeutungsschwangeren Satz aus dem Ärmel, den er gern zusammen mit seinem unverwechselbaren divergierenden Strabismus lautstark vom Stapel lässt:"Les feuilles ont mis leurs plus belle robe pour mourir."
"Das Laub zieht sich sein schönstes Kleid an, um zu sterben."
-- noch 4 Tage bis zum Festival --
-- oder liegts an den Futuristen? --
Ob mich die taz einmal das wetter schreim ließe?
Montag, 29. Oktober 2007
gegen akutste Beklopptwerdung:
... erinnern wir uns vergangener Tage, an denen alles irgendwie sinnvoller schien. Do you remember "Wortfaxen an einem verregneten Sonntag"? Es trug sich zu vor langer Zeit, im Mai 2005 nämlich, im schönsten aller Borenwege. Und vor geistiger Behendness (!) strotzten einst Felix, Jule, Antje und Philip.
Karel Gott stand am Fenster. Damals wusste schon lange niemand mehr, warum eigentlich. Doch da kam der Weihnachtsmann mit einem braunen Wartburg um die Ecke gesaust und hielt an der Litfasssäule. Und da sprach Karol „Misthaufen“ Gott: „Und nun, liebes Antje-Kind, berichte von der Geschichte, die da sich dreht um B-Punkt und C-Punkt.“ Gähnend streckte er seinem Spiegelbild die Zunge heraus und konstatierte: „ronkeronkekorong.“
In der langen, langen Nacht des darauf folgenden Winters geschahen Dinge, die sie später bereuten. Der Teebeutel bestand nur noch aus einer leeren Hülle ohne Inhalt, denn dieser hatte sich in seine einzelnen Bestandteile aufgelöst. Es half alles nix. Das Geröllfeld wartete auf weitere kaputte Knie.
Aber heute würden wir es ihnen zeigen und nicht versagen. Doch Obacht! Tausend und eine Nacht, das ja auch ganz schön lang! War natürlich klar, dass der Scheck nicht gedeckt war. Es folgten einige unbequeme Nächte auf der Polizeiwache. Die Spuren trug er noch einige Jahre. Weil es aber zweimal am Tag regnete, wusste keiner mehr, wo man sich eigentlich befand. 20.15 Uhr kommt Tatort, alle packten ihre Barbie-Puppen ein und gingen weinend nach Hause.
Karel Gott stand am Fenster. Damals wusste schon lange niemand mehr, warum eigentlich. Doch da kam der Weihnachtsmann mit einem braunen Wartburg um die Ecke gesaust und hielt an der Litfasssäule. Und da sprach Karol „Misthaufen“ Gott: „Und nun, liebes Antje-Kind, berichte von der Geschichte, die da sich dreht um B-Punkt und C-Punkt.“ Gähnend streckte er seinem Spiegelbild die Zunge heraus und konstatierte: „ronkeronkekorong.“
In der langen, langen Nacht des darauf folgenden Winters geschahen Dinge, die sie später bereuten. Der Teebeutel bestand nur noch aus einer leeren Hülle ohne Inhalt, denn dieser hatte sich in seine einzelnen Bestandteile aufgelöst. Es half alles nix. Das Geröllfeld wartete auf weitere kaputte Knie.
Aber heute würden wir es ihnen zeigen und nicht versagen. Doch Obacht! Tausend und eine Nacht, das ja auch ganz schön lang! War natürlich klar, dass der Scheck nicht gedeckt war. Es folgten einige unbequeme Nächte auf der Polizeiwache. Die Spuren trug er noch einige Jahre. Weil es aber zweimal am Tag regnete, wusste keiner mehr, wo man sich eigentlich befand. 20.15 Uhr kommt Tatort, alle packten ihre Barbie-Puppen ein und gingen weinend nach Hause.
Freitag, 26. Oktober 2007
Kommen Sie! Staunen Sie!
Nu is fast so weit.Klicken!
Eine Festivalseite die sich gewaschen hat! Könnt ihr gucken, werwiewaswann kommt. Und auf die Minute genau gibt es Ferien vorher. Ein Glück. Eine Woche. Die reichen muss für alles was noch nicht geplant ist. Die reichen wird. Wenn ich an dieser Stelle Wencke Myhre (ja, die schreibt man so, ne Kim?) zitieren darf: "Da ist ein Lichtschein am Ende des Tunnels". ... wobei ich mich grad frag, ...kam der Schacht überhaupt schon? Bedenken! Was aber ganz sicher ist: am 13. ist alles vorbei.
Samstag, 20. Oktober 2007
Ein Teufelskreis.
Wenn es doch schon fertig wär. Dieses Filmfestival. Untertitel, Übersetzung, Koordination, Flyer, Milan und Uli. Dann könnt ich endlich das Magengeschwür abernten und mein Privatleben vom Dachboden runterholen. Und wieder selbst bestimmen was ich wann mach. Oder nicht mach. Und denn würd ich 2 Tage und 2 Nächte im Bett verbringen. Und lesen. Keine bewegten Bilder mehr. Buchstaben sind super, die verschwinden erst wenn ich es will....Aber dann würd ich doofe Kuh mir wahrscheinlich wieder akut eine Herausforderung an den Hals wünschen. Eine die Magengeschwüre sät und mich von meinem Privatleben abhält. Das versteh wer will.
Sonntag, 14. Oktober 2007
Vom Luxus des dritten D
Ohne: das Risiko eines Haltungsschadens und eingeschränkter Sehkraft, Bewegungsmangel und übertriebener Koffeinkonsum. Außerdem sensorielles Abstumpfen, u.a. durch die immer gleiche Elektromusi auf den Ohren. Mit: der ganze bunte Strauß Realität außerhalb des zweidimensionalen Bildschirms. Jedoch birgt das Ohne einen unschlagbaren Vorteil: effektives Arbeiten, selbständiges Erarbeiten neuer Sachverhalte und, was sich anbietet, wenn bis zum Kinofestival grade mal 3 Wochen bleiben, Sachen schaffen! Achja, und um wie viel ärmer wäre mein Leben verlaufen ohne diese frische Neuigkeit: pixel(x) = 2xmm² + 3 / x+1 K(h)=1/3 ( 2h-2 -(-1)h-2) Eben!
Samstag, 13. Oktober 2007
entdeckt: erwan co
Confusion 1: Je ne sais pas qui je pleureConfusion 2: Je ne sais pas si c'est la fatigue
Question 1: Comment peut-on mourir si vite ?
Question 2: Faut-il pleurer ?
Réponse 1: C'est mieux que l'agonie
Réponse 3: La mort concerne ceux qui restent
Diffusion 1: La tristesse
Confusion 1: Le deuil
Diffusion 2: La tristesse des autres
Confusion 2: Le deuil des autres
Conclusion 1: Ils sont morts
Conclusion 2: Nous sommes vivants
Question 3: Jusqu'à quand ?
Réponse 2: Il faut vivre
(hier website gucken.)
Montag, 8. Oktober 2007
Voller Terminkalender. Yeah!
Mittwoch, 3. Oktober 2007
„Aber ich schürfe doch total tief!“
Filmtipp des Tages, der Woche, des Monats, des Jahres, des nächsten Jahres: „Lenz“. Gemacht von Thomas Imbach 2006. Angucken und wegfegen lassen! Von Lenz, einem etwas entrückten Berliner Filmemacher in der Krise, der fragt: „Was macht man mit der Traurigkeit, wo soll man die denn hinstecken?“. Und vom verschneiten Matterhorn, in das ungefähr 25 Flugzeugkondensstreifen immer nur fast rasen. (Das Matterhorn ist kein Vulkan, oder?) Und wegfegen lassen auch von der Echtheit der Natur und der Menschen. Und von Milan Peschel, der hier die einzig akzeptable Adaption von Pink Floyds „Wish you were here“ liefert. Bild, Ton, alles sehr gewaltig, ungestüm, fast fiebrig. Wärmstens ans Herz gelegt sei sie Euch, diese Perle deutschen Films.
Sonntag, 30. September 2007
StrgZ ist schuld.
Schlimm genug, dass es eine Milliarde Möglichkeiten gibt. Einem wird ja regelrecht schwindlig. Schwarz oder Weiß, Wein oder Bier, zu dir oder zu mir, gehen oder stehen. Und wenn gehen, in welche Richtung? Minütlich stehen Entscheidungen an. Was will ich. Was wollen die anderen.Wären wir Computer, wäre das Dilemma benennbar. Es ist die Funktion der Strg-Taste. (Echt!) Auf englischen Tastaturen ist das ctrl, für control nämlich. Dank ihrer ist die gleichzeitige Steuerung mehrerer Programme und Kombination möglich. Hat man sich erst für einen Plan entschieden, ist gegen kontrollierte Effizienz ja nix einzuwenden! Und StrgA bis V sind ja auch ein bisschen wie Vitamine. Aber das Z. StrgZ kann ich nicht leiden.
Nämlich! StrgA bis V schicken sinnvolle Informationen ans Rechnerhirn, das dadurch Zeit und Aufwand einspart. StrgZ dagegen, die alte Sau, übermittelt: „Ach nee, doch nicht. War Käse.“ Außerhalb der Computerwelt heißt das: doch egal, welche Entscheidung getroffen wird, am Ende kann man sie immer zurücknehmen. Und das endet dann in: „Hab ich nicht so gemeint.“ oder „Nee, da war ich betrunken“ oder (the schlimmst:) „Ich komm doch nicht heute abend, tut mir leid.“
Dieses Wischiwaschi wird uns am Ende alle zu Grunde richten! Versetzt werden stinkt mir heute und ich möchte Authentizität und dass Leute zu ihren Entscheidungen stehen. Und jetzt kommt mir nicht mit Leben und Dynamik und dass Dinge dazwischenkommen. Weiß ich ja selbst. Hab ja auch schon versetzt. Aber!
Mittwoch, 26. September 2007
input input input.
... und plötzlich gibt es wieder einen Wecker in meinem Leben. Und der macht Sachen! Rabatzen und mir laut ins Ohr krrrringedinken zum Beispiel. Zu unmöglichen Zeiten. Und wusstet Ihr, dass vor 8 gar keine Sonne scheint draußen? Stockfinster! Und was da alles abgeht. Gewusel, Klimbim, Schnatteri und Schnattera. Alle im Stress. (Das war mir so nicht klar. Oder hatt ich’s vergessen? Verdrängt?)
Ich beginn sie also wieder, meine steilen morgendlichen Fahrraddesaster auf den „wilden“ Straßen Nantes, steh dann verärgert aber wach vor Studenten, die zunächst alle diesen gleichen Blick drauf haben: beide Augen zusammengekniffen, Augenbrauen hoch (adavanced: einseitig), Oberlippe hochgezogen fakultativ. Die verstehen kein Wort!
Geduld. Die hab ich noch um 8 Uhr morgens. Um 8 Uhr 40... sollte man aber die Kurve gekricht haben, sonst Katastrophenkurs! Mittags dann Katastrophenmensa und mindestens eine weitere Katastrophe nach Wahl. Zum Beispiel ein Stundenplanchaos wie heute: hin und her, flitzeflatz, Treppen rauf Treppen ab - und immer die meutenden Erstsemestler im Genick (warum gibs eigentlich Mädchens mit blondiertem Seitenscheitel nur mit quängeldängel Piepsstimme?), und dann machen wir alles neu, dass sich doch wer drüber freu und der Drucker ist ein Anarchist. Lächeln!
Und heimlich habe ich heute einen „FrechForsch-Nichtmitmir-Orden“ verteilt. Aber inne Schwimmhalle schaff ich’s nicht mehr... PUH, morgen is ja schon wieder Wecker!
Ich beginn sie also wieder, meine steilen morgendlichen Fahrraddesaster auf den „wilden“ Straßen Nantes, steh dann verärgert aber wach vor Studenten, die zunächst alle diesen gleichen Blick drauf haben: beide Augen zusammengekniffen, Augenbrauen hoch (adavanced: einseitig), Oberlippe hochgezogen fakultativ. Die verstehen kein Wort!
Geduld. Die hab ich noch um 8 Uhr morgens. Um 8 Uhr 40... sollte man aber die Kurve gekricht haben, sonst Katastrophenkurs! Mittags dann Katastrophenmensa und mindestens eine weitere Katastrophe nach Wahl. Zum Beispiel ein Stundenplanchaos wie heute: hin und her, flitzeflatz, Treppen rauf Treppen ab - und immer die meutenden Erstsemestler im Genick (warum gibs eigentlich Mädchens mit blondiertem Seitenscheitel nur mit quängeldängel Piepsstimme?), und dann machen wir alles neu, dass sich doch wer drüber freu und der Drucker ist ein Anarchist. Lächeln!
Und heimlich habe ich heute einen „FrechForsch-Nichtmitmir-Orden“ verteilt. Aber inne Schwimmhalle schaff ich’s nicht mehr... PUH, morgen is ja schon wieder Wecker!
Sonntag, 23. September 2007
Essen und trinken.
Trinken: 1 Flasche Montepulciano d’Abruzzo und/oder 1 Flasche Vin de Pays de la Principauté d’Orange (Les Petites Récoltes/ Nicolas).
Achso, ich kann jetzt übrigens kochen, hab ich beschlossen.
Es muss ja nicht immer Kniegöbeln sein.
Donnerstag, 20. September 2007
Vom Sinn und Unsinn...
des Wortes „verabschieden“.
Wieso geht es, dass UMP und neues Zentrum in Frankreich das verschärfte Zuwanderungsgesetz verabschieden, wenn gleichzeitig Sozialisten, Kommunisten und Grüne sich am liebsten von diesem verabschieden möchten? Trennen wird man sich nun jedenfalls in Frankreich von Einwanderern, die etwa ohne Kohle und akzeptable Gene ins Land kommen möchten. Aufgeben werden einige Menschen nun die Idee der Familienzusammenführung in Frankreich; denn Gentest hin und her... eine Familienstruktur lässt sich heutzutage nicht mehr nur biologisch definieren.
Sich französisch empfehlen das heißt übrigens auch sich verabschieden. Umgangssprachlich bedeutet es: sich heimlich aus einer Gesellschaft mogeln, ohne sich zu verabschieden. Ich find ja, französisch und empfehlen beißen sich aktuell, doch lohnt wie immer ein zweiter Blick: heimlich, mogeln ... Zeit sich zu verabschieden. Tschüß!
Wieso geht es, dass UMP und neues Zentrum in Frankreich das verschärfte Zuwanderungsgesetz verabschieden, wenn gleichzeitig Sozialisten, Kommunisten und Grüne sich am liebsten von diesem verabschieden möchten? Trennen wird man sich nun jedenfalls in Frankreich von Einwanderern, die etwa ohne Kohle und akzeptable Gene ins Land kommen möchten. Aufgeben werden einige Menschen nun die Idee der Familienzusammenführung in Frankreich; denn Gentest hin und her... eine Familienstruktur lässt sich heutzutage nicht mehr nur biologisch definieren.
Sich französisch empfehlen das heißt übrigens auch sich verabschieden. Umgangssprachlich bedeutet es: sich heimlich aus einer Gesellschaft mogeln, ohne sich zu verabschieden. Ich find ja, französisch und empfehlen beißen sich aktuell, doch lohnt wie immer ein zweiter Blick: heimlich, mogeln ... Zeit sich zu verabschieden. Tschüß!
Dienstag, 18. September 2007
Was man verspricht.
Auf Wunsch eines einzelnen Herren hier also der versprochene Limerick. (Ob das Y nun ein Vokal ist oder nicht, das sei mal so dahingestellt.)
Es trug eine zierliche Nymphe
im Hochsommer wollene Strympfe.
Und klagte ganz leise:
"Mein Mann hat 'ne Meise,
ohne Strympfe krieg ich Schympfe!"
Es trug eine zierliche Nymphe
im Hochsommer wollene Strympfe.
Und klagte ganz leise:
"Mein Mann hat 'ne Meise,
ohne Strympfe krieg ich Schympfe!"
Samstag, 15. September 2007
Was isses?
Wer rauskricht wasses is, bekommt von mir einen Limerick mit Vokal nach Wahl. Ausgeschlossen sind alle, die heute morgen beim Kauf dabei waren.
Freitag, 14. September 2007
Peschel, komm!
Den Uni-Alltag habe ich inzwischen schon mal angetaucht und mich euphorisiert am Rentrée-Réunion-Wahnsinn. Für alles gibs jetzt Réunions. Eine Drillion für die Uni, eine Million für unser Kinofestival. Da rollt so ein Laster auf mich zu. Fünftonner. (Mindestens.) Und da steht fett „Arbeit“ drauf. Ich steh an der Straße und halt den Daumen raus. Umso mehr seit ich hoffen darf, dass Milan kommt. Wenn das mal nicht unser derzeit angesagtester deutscher Schauspieler ist! Netto, AlleAlle, Schwarze Schafe, Lenz. Ein Abendessen mit Milan, da gäb ich was für. Für zwei noch mehr. Drückt alle Daumen, dass die Volksbühne ihn freigibt im November.
Sonntag, 9. September 2007
Rentrée.
Ich? Hab noch eine Woche Aufschub bekommen für den Unistart, unterbreche also Kursvorbereitung und Untertitel für ein entspanntes Wochenende mit meiner Lieblingspariserin, mit der diskutiert wird über Liebe, Gewalt, Internetromane und die Berg- und Talibahn.
Und vom Nachbarn quillt wieder französischer Schlager. Wie auch nächsten Sonntag. Und übernächsten.
(Das Hiersein kommt zu mir.)
Dienstag, 4. September 2007
an- und klarkomm.
Donnerstag, 30. August 2007
Schaumparty.
Respekt für alle, die immer noch auf dem Wasser sind! (Und sich von keinem Wetter der Welt vorschreiben lassen, wann sie sich zu amüsieren haben.)
Sonntag, 19. August 2007
Freygang open air.
Freitag, 10. August 2007
Schiffeschiffeschiffe.
Es ist HanseSail. Das wie Weihnachtsmarkt im Sommer. Nur gibs Bier statt Glühwein. Und Schiffe. Manche sind riesig und haben drei Masten. Andere heißen ausländisch. Mit Jule wackelte ich mich gestern in ein Selbstgebautes, um die Kolosse mal von der Seeseite aus zu bewundern. Das ging ziemlich fix, das Bewundern, schnell sind wir wieder auf den ruhigeren Teil der Warnow, wo es zumeist weniger schaukelt. Bionade genasen wir, die gibs ja nich in Krankfreich. Das König der Schiffe ist und bleibt aber die Stubnitz. Da gabs heute früh Sauna-Tanz (Distemper), Bier und ein breites Angebot an alten und neuen Gesichtern zum reingucken. Ein Hoch, ein Prosit, auf das beste Schiff der Welt.
Dienstag, 7. August 2007
Stove.
Noch so ein Bilderbuchtag. Er beginnt hier mit der taz, sonnt sich weiter an die Warnow-Wiesen mit Hund und Gespräch, muntert sich zu zweit auf's Tandem durch sattes Grün nach Groß Stove, vergnügt sich schließlich an Wiedersehen und Milchkaffee und selbstgemachten Mirabellenkuchen (biobiobiobiobio); verschnauft kurz mit Selbstgedrehtem auf dem Bordstein der gefühlt ältesten Straße Rostocks, um sich später schließlich lässig zurückzulehnen bei Sonnenuntergang am Hafen mit Kubb und Pils.Ich weiß nicht, wie Zeit schöner geschehen könnte.
PS: Die Groß Stove Crew sucht Wohn-Nachschub! Freaks mit Herz und Hirn, blumige IT-Elektriker und realistische Phantasten sind herzlich willkommen, Schizos und Schnacker dagegen nich so.
Telefon: +49 (0)381 400 44 38.
Sonntag, 5. August 2007
Axel.
Mittwoch, 1. August 2007
Zürich (Epilog).
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