Donnerstag, 30. August 2007

Schaumparty.

Nach der herzhaften Paddelei steht fest: draußen leben ist super, macht aber dreckig. Und Lederhaut. Und aufgesprungene Hände. Ein Fest: Zähne putzen, Fußnägel schneiden, so richtig lange duschen. Heiß. Mit Muttis teurem Peelingduschbad gehen alle Krusten ab. Haare waschen, Ohren putzen, die gute Weleda Citrus-Creme auf alles: Lippen, Hände, Füße. Yeah! Und dann in gaaanz frisch gewaschene Klamotten. -Eine neue Erntge.
Respekt für alle, die immer noch auf dem Wasser sind! (Und sich von keinem Wetter der Welt vorschreiben lassen, wann sie sich zu amüsieren haben.)

Sonntag, 19. August 2007

Freygang open air.

Letztes Wochenende in Hohenlobbese. Was es gab? Ein Bilderbuchfestival! Freygang ("Vielleicht ist mein c ein gefallenes g?") lud mit Freunden zur alljährlichen Sport- und Kulturveranstaltung. Das heißt also: eine übersichtliche Bierbauchmeute stampft in der Scheune, Sterne schnuppern übers Lagerfeuer, streunende Hunde lechzen nach frischem Räucherfisch, Zelte flattern im Abendrot und mensch spielt Fußball mit Dritte Wahl. Leider gabs keinen Badesee in der Nähe. Dafür Flanieren durchs Militärgebiet. Nicht zu vergessen das Boulespiel, das Autoumparken erforderte. Und Sternburg Export. Erntge selig.

Freitag, 10. August 2007

Schiffeschiffeschiffe.

Es ist HanseSail. Das wie Weihnachtsmarkt im Sommer. Nur gibs Bier statt Glühwein. Und Schiffe. Manche sind riesig und haben drei Masten. Andere heißen ausländisch. Mit Jule wackelte ich mich gestern in ein Selbstgebautes, um die Kolosse mal von der Seeseite aus zu bewundern. Das ging ziemlich fix, das Bewundern, schnell sind wir wieder auf den ruhigeren Teil der Warnow, wo es zumeist weniger schaukelt. Bionade genasen wir, die gibs ja nich in Krankfreich. Das König der Schiffe ist und bleibt aber die Stubnitz. Da gabs heute früh Sauna-Tanz (Distemper), Bier und ein breites Angebot an alten und neuen Gesichtern zum reingucken. Ein Hoch, ein Prosit, auf das beste Schiff der Welt.

Dienstag, 7. August 2007

Stove.

Noch so ein Bilderbuchtag. Er beginnt hier mit der taz, sonnt sich weiter an die Warnow-Wiesen mit Hund und Gespräch, muntert sich zu zweit auf's Tandem durch sattes Grün nach Groß Stove, vergnügt sich schließlich an Wiedersehen und Milchkaffee und selbstgemachten Mirabellenkuchen (biobiobiobiobio); verschnauft kurz mit Selbstgedrehtem auf dem Bordstein der gefühlt ältesten Straße Rostocks, um sich später schließlich lässig zurückzulehnen bei Sonnenuntergang am Hafen mit Kubb und Pils.
Ich weiß nicht, wie Zeit schöner geschehen könnte.

PS: Die Groß Stove Crew sucht Wohn-Nachschub! Freaks mit Herz und Hirn, blumige IT-Elektriker und realistische Phantasten sind herzlich willkommen, Schizos und Schnacker dagegen nich so.
Telefon: +49 (0)381 400 44 38.

Sonntag, 5. August 2007

Axel.

Es ist ein Tier.
Es frisst Achselhaare.
Carnivor oder Herbivor?
Heute werde ich es wiedersehen. Ab an die Ostsee.

Mittwoch, 1. August 2007

Zürich (Epilog).

Bin da! Jedoch! Was ist hier los! In Berlin SXF gefühlte minus 20 Grad gestern. Heute trink ich Brennesseltee, nicht Alster. Das ändert sich doch noch?!

Hier jedenfalls die Zürichfotos: