Sonntag, 30. März 2008

Hinweis...

...für das Gelingen kontemplativer Freizeitgestaltung.

Man nehme:
1 Packung Buntstifte
1 Ausgabe "Lactaid Dreams. A coloring book by Kozyndan"
1 Hörspiel nach Wahl.
(Zum Beispiel Michael Endes "Unendliche Geschichte".)

Advanced:

Samstag, 22. März 2008

Wende ohne Ende.

Ich bin nicht allein. Jensi, der Robin Hood der Worte (mit Monolog-Generator im Hirn, ohne Strumpfhose am Bein) weilt in Nantes.
Ist, steht und spricht:

"Spanier sind bessere Menschen als englische Telefonzellen."
"Äpfel sind die Partydroge no 1."
"Also eigentlich gibt es nichts Ärmeres als Reiche."
"Ironie wird auch immer beliebter."

So stolpern wir durch die Stadt, essen Falafel, wundern uns über die Misfits-Monroe, treffen Piloten, erfreuen uns an Schwabeskem und achso ... Liebesgeständnisse vom verrückten Spanier. Jensi tut sich eine erinnerungsschwangere Landschaft auf. Eine Erfolgsstory.
Ob er je in die Hansestadt zurückkehren wird?

Die Aussichten: umziehen, Eier färben, Früchtesalat und Meer.

Mittwoch, 19. März 2008

Kapitalismusstudenten.

So sitzen sie und schreiben. Die dumme Frage neben der Frisur, der Sprachfehler neben der Katastrophe. Noch 30 Minuten.
Die Katastrophe hat sich schick gemacht: orange sirent ihr bemaltes Gesicht. Die Haare sind fleckig und mir fällt kein Name für die Farbe ein. "Examen. Hilfe. Hilfe. Hilfe. Hilfe. Hilfe...", tickt es in ihrem Kopf.
Die dumme Frage hat endlich seinen Spicker rausgekramt. Lässig eigentlich. Glückwunsch, das hätte ich nicht so hingekricht. Aber gesehen hab ich's trotzdem. Nur sagen tu ich nix. Es könnte mir nichts egaler sein.
In einem Jahr werde ich sie alle vergessen haben: den Gorilla, den Vertrag, den Alphadackel, die Stulle, das Äffchen, die Frisur. (Die ich vielleicht als einzige hätte mögen können. Irgendwann.) (Wobei... drei Blätter auf ihrem Tisch, obwohl ich doch nur 2 ausgeteilt habe? Die also auch.)
Vergessen werde ich die dumme Frage, den Sprachfehler, Graumaus 1 bis 7, und vor allem die Katastrophe.
Gegenseitiges Hassen. Und endlich ist es vorbei.

Sonntag, 16. März 2008

Marsch blasen.

Jede Nacht Zahnausfall. Eine ganze Hand voll. Bisschen Blut.
Die schmetter ich jetzt alle dem Trübsal in den Rücken.
Zahnhagel. Soll es krepieren.
Dem blas ich den Marsch, dem Scheiß-Trübsal.
Schlag es mit seinen eigenen Waffen.

Samstag, 15. März 2008

Trübsal blasen.

Der Mut wiegt 3,6 Tonnen. Schleppt sich. Nicht mehr.
Er gewinnt keine Misswahl. Höchstens die der traurigsten Missen.
Der Sinn ist milchig. Unklar. Trübe.
Vorschlaghammer ran, abgewrackt, zerkloppt.

(Schwermut.)
(Missmut.)
(Trübsinn.)
(Niedergeschlagen.)

Kopf hängt. Schwanz unauffindbar. Stirn aus 1000 und einer Nacht.
Regen seit 2 Wochen. Monstertapeten.

Sonntag, 9. März 2008

Liebes Tagebuch,

heute früh hatte ich zwei Mückenstiche. Einen auf der rechten Hand. Einen auf dem rechten Arm. Mücke, ey! Ich hab sie natürlich gekillt, die doofe Kuh. Überraschenderweise hat es danach gehagelt. Eimerweise. Ich weiß nicht, wie sowas geht.

Donnerstag, 6. März 2008

Vietnamesen und Umkehrosmose.

Wie der Titel schon sagt: es gab Besuch. Hunkenhonk und Piepenpaul kamen mit 320 km/h ins fantastische Nantes gerauscht (Suncity Nantes), um sich hier die Bäuche und Gemüter voll zu schlagen. Mit Galettes und Crêpes, Feierei, Schnickschnack und einem exklusiven Flaneurworkshop, den sie wahrscheinlich noch Monate später in den Oberschenkeln spüren werden. Yeah! Und das Beste: Piepenpaul bleibt noch bis Samstag, eiert rum und kocht mir „pampe passable“ (im Gegensatz zu „pampe deluxe“), während ich doch die lieben Kleinen in der Uni bespaße. Es ist herrlich!
Hunkenhonk hat auch mächtig was gelernt: ihm ist mittlerweile viel klarer, wie nun die kleinen Vietnamesen den Espresso aus dem Entkoffeinierten kriegen. Genau. Per Umkehrosmose.