Freitag, 29. August 2008

Von Klarinettengöttern.

In Rostock wird man oft angenehm überrascht. Will man grad noch mit dem Fuß aufstampfen, da es im einzigen Kulturkino der Stadt keine Karten mehr für den heiß ersehnten Film zu kaufen gibt (AUS-VER-KAUFT!), grinsen als Ausgleich häufig unerwartet andere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung um die Ecke. Gestern lugte Giora Feidman. Der nämlich gibt in seiner Funktion als weltberühmter Klarinettist und Vertreter der Klezmer Musik, grad an der Hochschule für Musik und Theater einen Meisterkurs. Und entschied sich am gestrigen Abend zu einem spontanen Nachtkonzert für lau im schönen, alten Gemäuer der HMT. Welch Plaisir für Auge und Ohr!
Film gibs dann morgen.

Donnerstag, 21. August 2008

Brunnenstr. 7

... und die Friese sitzt.

Mittwoch, 20. August 2008

Zwei.

Mit dem Klapprad rappeln wir durch die Stadt. Entlang an der Amstel. Ahh. Drüber über die zahllosen Brücken. Ohh. Und angerempelt wird, wer die Nase bei voller Fahrt zu lang in die Coffeeshopfenster steckt. Autsch! Niederländer verhuren übrigens Häuser. Und stellen sich an offene Mikrofone, auch wenn das anderen im Ohr weh tut. Und sonst? Maoz natürlich.

Montag, 18. August 2008

Amsterdam Eins.

Mit den Erinnerungen an das schönste Freygang Openair des Jahres goes Erntge Amterdam for girlie-action. Die Sonne lässt sich noch bisschen bitten, doch Hit des Tages, neben dem schönen Gespräch über Jesus Christus: Maoz. Das muss man machen. Das ist gut. Das könnte einem fehlen, kennt man's erst und wohnt dann aber wieder fernab.

Donnerstag, 14. August 2008

Das schwere Heute.

Hedonismus kann auch weh tun. Gestern schon ein bisschen. Heute schon ein bisschen mehr. Vielleicht lag’s ja am Wein, vielleicht am Schnaps, vielleicht am „Aaah! Weißt du noch damals!“. Genau. Ich hatte dir die Haare geschnitten, du hattest mir die Haare geschnitten. Und alle Wege standen offen. Und nebenan saßen die Rockstars. Es war lustig. Aber dann ist was verlustig gegangen. Vielleicht die Lust aufs ewige Schielen ins Vergangene,
in das, was nicht mehr ist. Nicht mehr ist.

Vergangenheit adé,
Zukunft o.k.,
Präsens tut weh.

Oder nur Kater? Sowas passiert.
Und nein, der Sommer ist noch nicht vorbei!

Samstag, 2. August 2008

Skandal am Bootshaus!

... und dann torrten die aber hier an und mit der schönen Feierabendruhe war es mit einem Schlag vorbei. Lass es 30 Leute gewesen sein, Kleinkinder dabei, das totale Chaos. Gut, Geburtstagsfeier hin oder her, man kann ja ruhig mal feiern, aber ... welch Umgangston! Welch Gehenlassen! Früher war das alles anders. Manchmal mach ich mir wirklich Sorgen um unsere Jugend. Sicher waren Drogen im Spiel, das ist immer so auf solchen Feiern. Ich sag nur Gitarrengeklimper und so. Bis in die frühen Morgenstunden ging das, und ab 8 gleich weiter. Mein Mann konnte mit seinen Kopfschmerzen natürlich nicht einschlafen. Die ganze Nacht hat er gelitten. Und während der Mittagsruhe standen sie schon wieder auf dem Steg, mit alkoholischen Getränken, .... und unerträglich lauter Hottentottenmusik - und sprangen andauernd ins Wasser. Und zwar mit dem Hinterteil zuerst! Kämpften in unserem sonst so beschaulichen Flüsschen mit diesem lächerlichen grünen Plastekrokodil und grölten! Was nur aus den kleinen Kindern werden soll, frag ich mich. Wo bleibt denn da die Erziehung? Und das Allerschlimmste: als Gunther mit Rasentrimmen fertig war: was haben diese Wilden getan? Laut applaudiert haben sie. Es ist wirklich eine Schande!